ELIXIR²


Ein wahrer Ritterschlag!  ELIXIR²

Eine ganz neue Rotwein Assemblage aus dem Hause Domaine Chevaliers in Salgesch wurde kreiert.
Zum 80 jährigen Jubiläum ist dieser charaktervoller Rotwein Mitte November vorgestellt worden.
Zwei Jahre schlummerte dieser herrliche Tropfen im Keller der Domaine im sonnenverwöhnten Wallis darauf,
endlich freigelassen zu werden.

Eine aussergewöhnliche Cuveé mit den Rebsorten Syrah, Merlot und Cornalin.
Dieser Wein bietet jetzt schon in seinem jungen Alter Charakter und ausreichend Saftigkeit.
Entgegengesetzt zu all den überladenen, alkoholhaltigen Schwergewichten aus den meist bevorzugteren mediterranen Nachbarländern
wie Italien, Frankreich (im Süden) oder Spanien, beweist der Wein ELIXIR² 12,8% Vol Alk. von heimischen Rebflächen,
das man mit verspielter Klasse im Glas gleichermassen Trinkfreude hat.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Wein und Bestellen.

ELIXIR²

Ein 2014er Cuveé aus 40% Syrah, 40% Merlot und 20% Cornalin,
20 Monate Reifezeit in neuen und gebrauchten 300l Eichenfässern.

Der Wein besticht mit seinem einzigartigen Etikett auf der massiven,
leicht konischen Bordeaux Flasche. Ein echter Hingucker!

Wer die Weine aus dem Wallis gerne hat, wird diesen Wein bestimmt lieben.

Ein Wein ist alles Andere als MAINSTREAM.
Keines Wegs erschlagender Kraftprotz, vielmehr ein filigraner Essenbegleiter mit Charakter, Struktur und komplexer Aromatik.

 

Referenz: Rene Gabriel`s Zitat

Text »

„KEIN EKLETISCHES ELIXIR

Ekletisch hätte eigentlich eine eher abwertende Bedeutung, weil der Begriff im Prinzip mit «unschöpferisch, imitierend und nachahmend» definiert wird. Deshalb trifft dies für den nun folgenden Wein absolut nicht zu.

Und – warum der Schöpfer dieses Weines seinen Wein mit Elixier (hoch Zwei) definiert, ist mir auch nicht ganz so klar. Denn Elixir (ohne e vor dem r) wäre per Definition ein «Wein oder Alkohol gelöster Auszug aus Heilpflanzen mit verschiedenen Zusätzen».

Ist dieser Erstlingswein einmal im Glas, erklärt er sich dann glücklicherweise ganz schnell von selbst. Und diese sehr anspruchsvolle Cuvée hat Interesse, sich bei den Schweizer Spitzenrotweinen gleich von Beginn weg auf hohem Niveau zu etablieren. Untern den Blends ist er dann gar ein Sparringpartner bei der Top-Elite!

Und am Besten informiert man sich gleich direkt beim Schöpfer dieses Projektes. Hinter www.weinschroeter.chsteht nämlich der Sommelier Andreas Schröter, der seinen Weinbusiness in der Gastronomie, aber auch in eigener Sache betreibt. Er hat aus dem grossen Fundus von der Domaine Vins de Chevaliers aus Lagen der Gemeinden Leuk / Valens und Salgesch einen genialen Blend kreiert, welcher aus 40 % Syrah, 40 % Merlot und 20 % Cornalin besteht. Ausgebaut wurde er rund 20 Monate in 50 % neuen und in 50 % gebrauchen 300-Liter Eichenfässern. Die stammen aus Europa, aber auch spannenderweise aus Amerika.

«Ein Wein der alles andere als Mainstrem sein soll», so das Credo der Webseite. Und weiter: «Keineswegs ein erschlagender Kraftprotz, sondern vielmehr ein filigraner Essenbegleiter mit Charakter, Struktur und komplexer Aromatik». Und was jetzt möglicherweise auf den ersten Blick eher marktschreierisch rüberkommt, stimmt von A bis Z, wenn man diesen «Elixir» im Glas hat.

2014 Elixir² Cuvée Grande Réserve, Création Andreas Schröter: (CHF 48). Syrah, Merlot, Cornalin. Produktion: 3’000 Flaschen. Sehr dunkles Rubin mit lila Schimmer. Beginnt mit einem wunderbar aromatischen, sehr würzigen, sanft rauchigen Bouquet, ergänzt mit viel Lakritze, schwarzen Johannisbeeren, Gaba-Tabletten und frisch zerdrückten, tasmanischen Pfefferkörnern. Er gibt sich erstaunlich zugänglich und lädt weit aus. Das zweite Nasenbild zeigt eine ganz minime unterkühlte Note, was ihm auch gleichzeitig viel Frische verleiht. Im dritten Ansatz dreht die Aromatik in noble dunkle, schwarze Schokolade. Im Gaumen samtig, wunderbar schmeichelnde, verloursartige Gerbstoffe, die Adstringenz ist absolut harmonisch und der Wein wird von einem erhabenen, anhaltenden Finale begleitet. Nur auf der Zunge wird mit einem ganz feinen Korn das weitere Potential angedeutet. Das Alterungspotential ist schwer einzuschätzen, aber in dieser Phase, bereitet dieser, spannende Walliser-Blend bereits unheimlich viel Freude und zeigt dabei auch eine bemerkenswerte Grösse. Ein absolut gelungenes Debut. Ein Spitzenwein, der auch in einer gewissen Menge daherkommt. Und genau das ist die Kunst: Nicht einfach nur eine Super-Super-Cuvée von ein paar hundert Flaschen zu selektionieren, sondern gleich ein paar tausend Flaschen auf diesem Niveau in die Flaschen zu füllen. Vom Geschmack her ist er als Walliser nicht erkennbar. Muss er auch ganz und gar nicht mit dieser Rebsortenkomposition. Ein spontanes Gabriel-Bravo! Hoch Zwei! 18/20